Paderne

Gemeinde im Kreis Albufeira am Ribeira de Quarteira mit maurischer Burgruine
Paderne
  • Distrikt: Faro > Kreis: Albufeira > Gemeinde: Paderne
  • Bevölkerung: 3.304
  • Entfernungen: Faro Flughafen 38 km, Lissabon Flughafen 242 km

Paderne ist eine Gemeinde (freguesia) im Kreis (concelho) von Albufeira. Der Ort liegt nördlich der Nationalstraße EN125 im Landesinneren.

Wahrzeichen des Ortes ist das Castelo de Paderne, dessen mächtige Ruinen weithin sichtbar sind. Es liegt auf einem Hügel oberhalb des Flüsschens Ribeira de Quarteira und wurde zur Zeit der Maurenherrschaft, vermutlich auf den Fundamenten einer römischen Festung, erbaut.

Ursprünglich lag Paderne innerhalb der Burgmauern, wurde aber nach der Zerstörung durch das Erdbeben von 1755 wenige Kilometer nördlich in der Ebene neu aufgebaut.

Ein besonders schöner Wanderweg führt vom Ortseingang von Paderne, vorbei an einem Brunnen mit einem Waschhaus zur Burg mit großartigem Weitblick und von dort aus weiter entlang des Ribeira de Quarteira bis zur sog. Römischen Brücke und einer Wassermühle.

Die Burg von Paderne liegt an der äußersten Ecke einer nach Osten leicht abfallenden Hochfläche mehr als 70 m über dem Meeresspiegel südlich des heutigen Ortes Paderne.Bereits die Römer errichteten an dieser Stelle eine Befestigung, um den strategisch wichtigen Übergang der via lusitanorum über das Flüsschen Ribeira de Quarteira zu sichern.

Die jetzige Burg wurde wie andere Befestigungen ihrer Art an der Algarve von den Mauren im 8. Jahrhundert zum Schutz gegen die christlichen Truppen aus dem Norden errichtet und erstmals 1182 von jenen eingenommen. Endgültig erobert wurde sie 1248 von D. Paio Peres Correia während der Herrschaft von König Afonso III.

In den folgenden Jahrhunderten verlor die Burg an Bedeutung und wurde 1858 endgültig aufgegeben. Erst Anfang dieses Jahrhunderts wurden bei archäologischen Ausgrabungen Details der alten Konstruktion freigelegt.

Die Burg verfügt auf drei Seiten durch die steil abfallenden Hänge des Höhenrückens über einen natürlich Schutz, deshalb wurde die Ostflanke besonders mit einem Turm mit fast 2 Meter dicken Mauern geschützt. An der Südmauer finden sich die Ruinen der Kapelle Nossa Senhora do Castelo, die im 14. Jahrhundert als Pfarrkirche errichtet wurde und 1506 mit der Einweihung der neuen Kirche in der Ortschaft Paderne aufgegeben wurde.

 


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